Labordiagnostik über das Blut

In unserer Praxis haben wir immer wieder tierische Patienten, deren Krankheitsbild und Symptomatik eher unspezifisch sind. Hier stellt sich die Frage, wo setze ich diagnostisch am Besten an, um einen genauen Überblick über den Gesundheitsstand zu bekommen und die Krankheitsursache möglichst schnell zu finden?
Ein Gesundheitsscreen im Labor gibt hier schnell Aufschluss. Aber, was umfasst dieses überhaupt?
Das Gesundheitsscreen – oder auch Organscreen genannt – ist eine Zusammenstellung der wichtigsten Laborparameter, die Aufschluss über den Zustand bzw. die Tätigkeit von Leber, Niere oder Pankreas geben.
Meist wird dieses kombiniert mit einem roten und einem weißen Blutbild (auch großes Blutbild genannt), um die allgemeine Abwehr- und Versorgungssituation richtig einschätzen zu können.
Ein Gesundheitsscreen kann daher als Einstiegsdiagnostik bei unklaren, komplexen bzw. „vorbelasteten“ Krankheitsbildern herangezogen werden, kann aber auch als Barometer für Schweregrad, Prognose und Therapieverlauf hilfreich sein.
Die Labordiagnostik hilft unter anderem auch, Verdachtsdiagnosen anhand des klinischen Bildes zu sichern.
Liegen Auffälligkeiten vor, wird mit einem Gesundheitscheck zusätzlich die Frage beantwortet, welches Organ betroffen ist.

Zurück

Vollständiger Artikel für Abonnenten

Dieser Inhalt ist Abonnenten vorbehalten. Bitte loggen sich Sie ein.